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PSD2 – Regele deine Finanzen noch bequemer

PSD2, bitte was?!

PSD2 – das klingt sperrig. Ist es aber nicht. Denn die neue EU-Richtlinie kann dir künftig eine Menge Vorteile bringen, wenn du deine Finanzen noch übersichtlicher und bequemer regeln möchtest. 

Die PSD2 sorgt nicht nur für mehr Transparenz und Sicherheit im Finanzsektor, sondern vor allem für viele neue Angebote für dich als Kontoinhaber. 

Mehr Überblick über deine Finanzen

Ab Juni kannst du Drittanbietern wie deiner Versicherung, deinem Energieversorger, deinem Internetprovider oder anderen Finanzdienstleistern Zugang zu deinen Moneyou Go Kontodaten einräumen, wenn diese entsprechend lizensiert sind. Dazu wird eine Schnittstelle zwischen Moneyou Go und der Service-App eines Drittanbieters geschaffen. 

Natürlich nur, wenn du das möchtest! Es handelt es sich es um ein zusätzliches, freiwilliges Angebot, für das vom Gesetzgeber mit der PSD2 lediglich ein rechtlicher Rahmen geschaffen wurde. 

Moneyou Go

Was bringt mir die PSD2? 

  • Finanzplanung: Drittanbieter können deine Ausgaben und Einnahmen checken und dich beraten, wie du noch Geld sparen könntest.
    Abo-/Vertragskündigung: Drittanbieter können dich darauf hinweisen, wann du ein Abo kündigen kannst, oder für dich eine automatische Kündigung einrichten.
    Zinshelfer: Drittanbieter können dich zur Optimierung deiner Geldanlagen beraten oder dir Anlagemöglichkeiten empfehlen, die zu deiner finanziellen Situation passen.
    Versicherungshelfer: Drittanbieter können dich beraten, wie du deine Versicherungen optimieren kannst. 

Am 14. Juni 2019 ist die Moneyou Go-Schnittstelle live gegangen und du kannst nun bei Bedarf externe Dienste mit deiner Moneyou Go-App verknüpfen. Solltest du einem Anbieter deine Einwilligung geben, prüfen wir von Moneyou immer, ob dieses Unternehmen die richtigen Lizenzen hat. 

Gut zu wissen: Die Freigabe der Schnittstelle zu deinem Moneyou Go Konto ist freiwillig. Mit der PSD2 bleibst du der Herr über deine Daten und deine Finanzen. Jede Einwilligung, die du einem Drittanbieter erteilst, gilt nur für einen bestimmten Zeitraum, und du kannst sie jederzeit widerrufen. 

Welche Dienste laufen da im Hintergrund?

Moneyou Go und PSD2 im Überblick 

Kontoinformationsdienst

Mit diesem Service gestattest du anderen Dienstleistern den Zugang zu deinem Moneyou Go Konto, damit sie z.B. Einsparpotentiale erkennen können. Die Basisdaten, die du freigibst, sind dein Name, deine IBAN und die Art des Kontos. Außerdem kannst du diese Daten freigeben:

  • Guthaben des Kontos
  • Zukünftige Transaktionen 
  • Transaktionshistorie

Du kannst außerdem entscheiden, ob du einen Zugang zu allen Wallets oder nur zu bestimmten Wallets erlauben möchtest. 

Zahlungsauslösedienst

Mit diesem Service können Zahlungsauslösedienstleister SEPA-Überweisungen für dich veranlassen, zum Beispiel beim Online-Shopping. Vorteil: Du ersparst dir das Wechseln zwischen Webseiten sowie das langwierige Tippen von Zahlungsinformationen.

Der Zahlungsauslösedienstleister kann auf Knopfdruck das Wallet wählen, von dem du überweisen willst, und automatisch das Online-Überweisungsformular deiner Bank ausfüllen. Du prüfst und bestätigst – fertig!

Deckungsanfrage

Durch diesen Service können die von dir ermächtigten Dienstleister prüfen, ob du genügend Guthaben auf deinem Konto hast, um eine bestimmte Transaktion durchführen zu können. Die einzige Information, die weitergegeben wird, ist "Ja", insofern ein ausreichendes Guthaben vorhanden ist, oder "Nein", wenn das nicht der Fall ist.

Noch Fragen?

Hier haben wir Antworten auf die wichtigsten Fragen für dich zusammengestellt.

Wofür steht PSD2?

PSD2 steht für „Payment Service Directive 2“, auf deutsch „Zweite Zahlungsdiensterichtlinie“. Die PSD2 ist eine EU-Richtlinie, die unter anderem den digitalen Zugang Dritter zu Zahlungskonten regelt. Sie soll den Zahlungsverkehr im Internet sicherer machen und den Wettbewerb im Zahlungsverkehr fördern. Du als Verbraucher sollst dadurch von einer größeren Auswahl an finanziellen Dienstleistungen profitieren können.

An wen richtet sich die PSD2?

Die neue Zahlungsdienstrichtlinie richtet sich an alle Verbraucher im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR), die ein Zahlungskonto haben, auf das sie digital zugreifen können. Entweder am Computer (Online-Banking) oder über eine App wie Moneyou Go. 
Die PSD2 Richtlinie betrifft dich als Moneyou Kunden aktuell nur, wenn du unsere Moneyou Go App verwendest, nicht aber, wenn du ein Tages- oder Festgeldkonto hast.

Was ist das Ziel der PSD2?

Die PSD2 soll für Verbraucher die Sicherheit im Zahlungsverkehr erhöhen (Stichwort „starke Kundenauthentifizierung“). Über die „Access-to-Account“-Regelungen sollen außerdem Wettbewerb und Innovation im Zahlungsverkehr gefördert werden. Außer den etablierten Banken sollen auch andere Unternehmen und Institutionen auf Bankkonten zugreifen können, um Zahlungen auszulösen oder neue Zahlungsdienste zu entwickeln. Aber nur, wenn der Kontoinhaber das erlaubt. Außerdem müssen diese neuen Unternehmen und Institutionen über die notwendige PSD2-Lizenz der BaFin verfügen. Wir von Moneyou prüfen bei jeder Interaktion, ob ein Unternehmen die entsprechende Lizenz hat. 

Kann ich die Zugriffsberechtigung für den Drittanbieter auch anpassen?
Du kannst die Zugriffsberechtigung nicht anpassen. Bei Moneyou Go hast du jedoch die Möglichkeit, einem Drittanbieter Zugriff nur auf ein bestimmtes Wallet zu erteilen und nicht auf das komplette Konto. Du kannst somit dem Drittanbieter die Berechtigung für ein anderes Wallet erteilen, indem du einfach die aktuelle Berechtigung unter "PSD2 Berechtigungen" widerrrufst und dem Anbieter dann eine neue Erlaubnis auf deine neue Auswahl erteilst.

Wie kann ich einem Drittanbieter eine Zugriffsberechtigung erteilen?
Du kannst die Zugriffsberechtigung entweder über die Website oder die mobile App des Drittanbieters erteilen. Wenn du den Prozess beim Drittanbieter gestartet hast, wirst du automatisch zu deiner Moneyou Go App weitergeleitet, wo du den Genehmigungsprozess fortsetzt und abschließt.

Welche Vorteile habe ich durch die Moneyou Go Wallet-Struktur unter PSD2 im Vergleich zu anderen Girokonten?
Im Vergleich zu anderen Girokonten kannst du durch die Wallet-Struktur von Moneyou Go  einem Drittanbieter gezielt Zugriff zu einzelnen Wallets geben. So sieht der Drittanbieter nur das Guthaben und die Transaktionen in den jeweiligen Wallets und nicht alle Kontobewegungen.
Kann ich die Zugriffsberechtigung für einen Drittanbieter auch widerrufen?
Deine Erlaubnis kannst du jederzeit im Menüpunkt "PSD2 Berechtigungen" widerrufen. Klicke hierfür in der Übersicht auf den Drittanbieter, dessen Zugriffsberechtigung du entziehen möchtest. In der Detail-Ansicht des Drittanbieters kannst du unten auf "Berechtigung widderufen" klicken und das Ganze mittels PIN5 bestätigen. Der Drittanbieter wird beim nächsten Kontakt mit Moneyou benachrichtigt, dass die Berechtigung widerrufen wurde.

Wann ist die PSD2 in Kraft getreten?

Offiziell in Kraft getreten ist die PSD2 im Januar 2018. Bis zum 14. September 2019 müssen die PSD2-Regelungen durch die Anbieter von Zahlungskonten, also vor allem von Banken, umgesetzt werden. Moneyou ermöglicht dir seit dem 14. Juni die Nutzung der PSD2-Dienste, so dass du neue Funktionen mit deiner Moneyou Go App verknüpfen kannst.

Kann ein Dritter ohne meine Zustimmung Zahlungsdaten anfordern?

Nein, das ist nicht möglich. Damit ein Dritter auf dein Konto zugreifen kann, musst du ihm deine explizite Einwilligung geben. Moneyou speichert deine Einwilligungen, so dass wir jederzeit nachvollziehen können, wem du eine Erlaubnis erteilt hast.

Was ist ein „Drittanbieter“?

Drittanbieter sind Unternehmen, die Dienste rund ums Banking und Bezahlen anbieten. Zum Beispiel Kontoinformationsdienste („Personal Finance Manager“): Diese Anbieter lesen deine Transaktionshistorie aus, erstellen eine Übersicht über deine monatlichen Einnahmen und Ausgaben und analysieren die Daten. Oder Multibanking-Anbieter: Sie bündeln all deine verschiedenen Konten in einer App und du kannst sie zentral verwalten. 

Bevor diese Drittanabieter aktiv werden können, müssen sie in Deutschland von der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) zugelassen werden bzw. eine PSD2-Lizenz aus einem anderen teilnehmenden EU-Land mit entsprechender Erlaubnis haben. Um ihre Dienste dann tatsächlich durchführen zu können, benötigen sie die Einwilligung von dir, dem Kontoinhaber. 

Was bedeutet die „starke Kundenauthentifizierung“?

Vielleicht hast du im Zusammenhang mit der PSD2 schon einmal von der „starken Kundenauthentifizierung“ gehört. Mit ihr möchte der Gesetzgeber digitale Zahlungen sicherer machen. Die starke Kundenauthentifizierung soll dich als Verbraucher vor ungewollten Transaktionen schützen. 

Künftig müssen Online-Zahlungen durch zwei unabhängige Faktoren bestätigt werden. Diese werden kombiniert aus den Merkmalen Wissen (z.B. Passwort, Code, PIN), Besitz (z.B. Token, Smartphone) und Inhärenz (z.B. Fingerabdruck, Stimmerkennung). Du als Moneyou Go Kunde bestätigst deine Zahlungen beim Mobile Banking immer mit deinem Smartphone und deinem Sicherheitscode bzw. deiner Touch/FaceID. Beim Abheben an einem Geldautomaten authentifizierst du dich mit deiner Debitkarte und deinem PIN.

Was ändert sich durch PSD2 für mich? 

Nichts. Du hast lediglich die Möglichkeit, deine Kontoinformationen mit anderen Dienstleistern zu teilen. Es besteht für dich aber keinerlei Verpflichtung, einen PSD2-Dienst zu nutzen oder deine Kontoinformationen an Dritte weiterzugeben. Die Funktionen deines Moneyou Go Kontos bleiben, wie sie sind: Du kannst weiterhin mit deiner Mastercard Debit bezahlen oder Bargeld abheben und Überweisungen tätigen.  

Was heißt "Access-to-the-Account"?

"Access-to-the-Account" („Zugang zum Konto") bedeutet, dass du künftig als Kontoinhaber entscheiden kannst, ob du externen Dienstleistern Zugang zu deinen Kontoinformationen gewähren möchtest, um deren Dienstleistungen nutzen können.

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