Norton Secured
dontforget

10 Nachhaltigkeits-Tipps, die dir helfen können, ein erfüllteres Leben zu führen

20 Mai 2019

Auch wir als Privatpersonen können dazu beitragen, das Leben ein wenig nachhaltiger zu gestalten und unserer Verantwortung für die Zukunft gerecht zu werden. Dabei bedeutet Nachhaltigkeit nicht nur Umweltschutz. Nachhaltigkeit heißt auch, das eigene Leben bewusster zu führen. Wenn du kleine und große Entscheidungen bewusst triffst, kannst Du dazu beitragen, dass die Welt ein kleines Stückchen besser wird.
Hier findest du unsere 10 Tipps, mit denen du etwas für Mensch und Umwelt tust und ganz nebenbei vielleicht sogar ein erfüllteres Leben führen kannst:
 
1. Besitz reduzieren
Wer kennt das nicht – in den Schränken und Regalen stapeln sich Klamotten, Bücher, Geschirr ... Häufig besitzen wir viel mehr, als wir zum täglichen Leben brauchen. Gut, wenn dann nicht dauernd neue Sachen hinzukommen. Um zu entscheiden, was du wirklich neu kaufen solltest, stell dir die Frage: „Brauche ich das? Oder will ich es?“.
Oft hilft es schon, die Sachen, die man hat, zu checken: Was kann ich zum Schneider bringen oder reparieren lassen? Alles, was du nicht regelmäßig benutzt oder anziehst, könntest du spenden. Wenn du Mode und Möbel neu kaufst, könntest du das bei Shops tun, die auf nachhaltige Produkte spezialisiert sind.
 
2. Müll vermeiden
Mit unserer Müllproduktion schaden wir uns und unserem Planeten. Besonders Plastikmüll ist ein großes Umweltproblem. Im Alltag kannst du Müll vermeiden, indem du eigene Behälter und Tüten mit ins Geschäft nimmst. Viele Läden bieten unverpacktes Obst und Gemüse an, aber auch Waschmittel, Müsli oder Nudeln kannst du dir immer öfter in eigene Behälter abfüllen lassen. Mach dir außerdem die Lebensdauer eines Produkts bewusst : Müssen die Plastikgabel oder der To Go-Kaffeebecher wirklich sein? Oder tun es auch die Varianten aus Stahl und Porzellan?
Noch viel schädlicher als dein Hausmüll ist radioaktiver Atommüll: Indem du deinen Strom von einem Ökostromanbieter beziehst, hilfst du, den gefährlichen Atommüll zu reduzieren.
 
3. Lebensmittel bewusst konsumieren

Der Trend beim Lebensmittelkauf geht hin zu bio, lokal und fairtrade. Gerade durch lokal angebautes Gemüse und Obst reduzierst du deinen eigenen CO2-Abdruck erheblich. Der noch mal deutlich gesenkt werden kann, wenn du so weniger Fleisch kaufst. Deine persönliche CO2-Bilanz kannst du hier berechnen.
Indem du planst, welche Gerichte du wann kochen möchtest und mit einem Einkaufszettel in den Supermarkt gehst, kaufst du nur, was du wirklich brauchst, und beugst unnötiger Essensverschwendung vor. Auch durch die Verarbeitung bzw. dem Verzehr übrig gebliebener Lebensmittel trägst du dazu bei, dass nicht weiterhin so viel Essen im Müll landet – billiger ist es auch noch.
 
4. Energie sparen
Schalte bei allen Geräten den Standby-Modus aus, stöpsele deine Akkukabel ab – lauter kleine Maßnahmen, die zusammen einen großen Unterschied machen können. Nicht nur für die Umwelt, sondern auch für dein Portemonnaie. Mach‘ dir auch bewusst, dass neue Kühlschränke oder Waschmaschinen oft deutlich weniger Strom verbrauchen als alte Geräte.
Hast du schon mal überlegt, zu einem Ökostrom- oder Ökogasanbieter zu wechseln? Damit tust du der Umwelt etwas Gutes und sparst vielleicht sogar noch Geld.
 
5. Nachhaltig haushalten
Sogar beim schnöden Thema Saubermachen kannst du nachhaltig handeln, indem du ökologisch abbaubare Wasch- und Putzmittel benutzt und so ungesunde Stoffe im Abwasser vermeidest. Damit es bei dir daheim nicht nur sauber ist, sondern auch schön aussieht, kannst du deine Wohnung mit vielen Grünpflanzen dekorieren. Das sorgt für reine, gesunde Luft.
 
6. Nachhaltige Mode tragen
Nachhaltige Mode, wird aus umweltfreundlichen Materialien und unter sozialverträglichen Bedingungen hergestellt. Aber nachhaltig anziehen kannst du dich auch, indem du in Second Hand-Läden kaufst, kaputte Kleidung zum Schneider bringst oder deine Mode aus Tauschbörsen beziehst. Die gibt es sowohl in vielen Städten als auch im Internet.
 
7. Verkehr reduzieren
Hast du die Nase voll von Lärm, Dreck und Staub? Falls dein Arbeitsplatz oder deine Uni nicht weit weg sind, lass das Auto stehen und schnapp dir dein Fahrrad oder laufe. Damit tust du auch noch etwas für deine Gesundheit. Solltest du aufs Auto nicht ganz verzichten können: Es ist günstiger und meist auch umweltschonender, öfter mal ein Taxi zu nehmen oder Carsharing-Angebote nutzen , als ein eigenes Auto zu unterhalten.
Entlastung schaffst du auch durch bewusstes Reisen: vielleicht entscheidest du dich lieber für einen großen Urlaub im Jahr als für viele kleine Trips. Das kann dir nebenher vielleicht auch mehr Entspannung bringen.
 
8. Abläufe im Job überdenken
Leider spielt nicht jeder Chef mit, aber ab und zu im Homeoffice arbeiten ist nicht nur relaxt, sondern auch nachhaltig nachhaltiger. Schließlich musst du keine Fortbewegungsmittel nutzen und kaufst dir unterwegs keinen Coffee to go.
Egal, ob du zuhause oder im Büro am Schreibtisch sitzt: Drucke möglichst wenig aus und nutze Ausdrucke, wenn du sie nicht mehr brauchst, als Schmierpapier. Auch könnte man daran denken, alte Geräte im Büro (z.B. Drucker, Telefone oder Computer) zu spenden, anstatt sie zu entsorgen.
 
9. Geld nach nachhaltigen Kriterien anlegen
Immer mehr Banken fördern Nachhaltigkeit, indem sie das Geld ihrer Kunden in Unternehmen investieren, die in nachhaltigen Bereichen tätig sind oder eine soziale Unternehmensführung haben. Außerdem schließen sie bei der Kapitalanlage Wirtschaftssektoren wie Gentechnik oder Rüstung aus. Indem du solche Angebote nutzt, kannst du nicht nur grüne und gerechtere Wirtschaftsmodelle unterstützen, sondern auch für deine Zukunft vorsorgen.
Ein Beispiel sind nachhaltige Fonds, die nach strengen Kriterien aufgebaut sind und in die du zum Beispiel mit einem monatlichen Sparplan den Geldbetrag anlegst, den du jeden Monat erübrigen kannst.

10.  Sich Zeit nehmen
Nimm dir Zeit. Für die kleinen und großen Entscheidungen, für Familie, Freunde, Nachbarn, für die Natur. Um ein nachhaltigeres Leben zu führen, reicht es oft schon aus, dich bewusster mit dem zu beschäftigen, was um dich herum passiert. Das führt automatisch dazu, nicht gedankenlos mit Ressourcen umzugehen und unsere natürliche Lebensgrundlage besser schätzen zu lernen.
Du siehst: Das eigene Leben bewusster und nachhaltiger zu gestalten ist nicht schwer und auch große Veränderungen beginnen mit kleinen Schritten. Auf Seiten wie utopia.de, nachhaltiger-warenkorb.de oder nachhaltigkeitsrat.de findest du noch viele weitere Infos und Tipps zum Thema Nachhaltigkeit.

 

Klant in 5 klikken Moneyou